Forschung zur schnelleren Entwicklung

Der internationale Wettbewerb ist durch eine zunehmende Innovationsdynamik gekennzeichnet. Die abnehmende Vermarktungsdauer von Produkten – in einzelnen Fällen sogar kürzer als die Produktentwicklungszeit – zwingt Unternehmen, eine steigende Anzahl neuer Produktentwicklungen anzustoßen und Iterationszyklen in der Prototypentwicklung zu verkürzen, um dem Wettbewerb am internationalen Markt gewachsen zu sein.

So beschreibt der im September 1994 neu eingerichtete Sonderforschungsbereich an der Universität Stuttgart die Ausgangslage für die eigene Arbeit. Neun Institute sowie der DaimlerChrysler AG Forschung kooperieren dort in den Bereichen Rapid Product Development und Rapid Prototyping und betreiben Grundlagenforschung.

Im Baumarkt bedient jetzt ein Roboter

Heute ist in Erfurt nach 5-jähriger Projektlaufzeit das Kooperationsergebnis der TU Ilmenau, MetraLabs und der Baumarktkette Toom präsentiert worden:

Toomas heißt der rasende rote Roboter, der Kunden beim Auffinden gesuchter Artikel behilflich sein soll. Der kaufwillige Kunde kommuniziert mit dem maschinellen Assitenten mittels Touch-Screen, echte Dialoge werden (noch) nicht geführt.

Der Roboter führt seinen Kunden auf dem kürzesten und effektivsten Weg zu den richtigen Regalen. Er orientiert sich dabei mittels Laser- und Ultraschall-Sensoren und weiß somit immer, wo er sich befindet. Toomas arbeitet mit einem Grundriss in Form einer digitalen Karte, auf Basis derer er sich orientiert. Wenn er die (Kunden-)Orientierung einmal verloren hat, macht er sich sprachlich bemerkbar:

„Ich kann Sie nicht mehr sehen,“ krächzst es dann zwischen den Regalen.

Ein solcher Einkaufs- und Lotsenassistent gelte den Entwicklern zufolge als ein Paradebeispiel dafür, wie interaktive Serviceroboter nutzbringend in alltäglichen Bereichen des Lebens eingesetzt werden können.

Ideen – wie finde ich gute Ansätze?

Bei den Vorbereitungen zu diesem Projekt war u. a. die Frage zu beantworten, was schon alles verfügbar ist, um für nützlichen und wertvollen Content zu sorgen.

Neben verschiedenen Gedächtnisinhalten war die Archivierungsfunktion des Brandeins-Webauftritts hilfreich. Es gab nämlich bereits in der Pionierzeit von Brandeins ein Heft mit dem Schwerpunktthema Ideen – und genau darin findet sich ein Artikel, der aus der (Unternhemens-)Praxis berichtet und dazu die Erfahrungen einiger Spezialisten bündelt.

Der Prozess der Ideenfindung verläuft demzufolge immer ähnlich.

Gut zu wissen. Gut zu nutzen.

Gut für uns. Gut für Sie.