Innovationen erzeugen Widerstände (Teil 2)

Dass Neuerungen allein durch Ihre Neuheit auf Vorurteile und Skepsis stoßen, liegt in der Natur der Sache und kann von vornherein im Rahmen professionellen (Projekt-)Risikomanagements eingeplant werden. – Wird es oft allerdings nicht.

Ebenso wenig wird im Rahmen einer – oft euphorischen – Ideenverwirklichung Beharrungsvermögen berücksichtigt, obwohl dies ansteigt, je mehr der Einzelne sich an seinem Arbeitsplatz bzw. mit seinem Geschäftsmodell gefährdet sieht. (Wettbewerbs-)Gefahr erhöht üblicherweise Kampf- und Verteidigungsbereitschaft. „Innovationen erzeugen Widerstände (Teil 2)“ weiterlesen

Heute vor 110 Jahren

…wurde der Staubsauger patentiert, eine Erfindung, die sich auch heute noch bewährt und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist.

Der Norddeutsche Rundfunk würdigt die Geschichte dieser Technologie in einem Audiobeitrag. Selbstverständlich erfahren Sie auch ‚Vertriebsgeheimnisse‘, die den Durchbruch erleichtert haben.

Bis zu dem von Loriot geprägten Werbeslogan

„Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann“

sollten allerdings noch Jahrzehnte vergehen.

Wie kommt das Neue in die Welt?

Mit dieser Fragestellung haben sich Mitarbeiter der Daimler AG vor kurzem persönlich und virtuell in deren Daimler-Blog beschäftigt.

Deren Fazit gleich vorweg:

Wichtig ist, dass die Rahmenbedingungen für das in der heutigen Kommunikationsgesellschaft geforderte lebenslange Lernen gegeben sind, um dieses unterstützen zu können. Wenn die Mitarbeiter positive Erfahrungen durch selbstständiges Engagement erleben und wirkliches Interesse am Fortschritt haben, ist ständiges Dazulernen möglich. Jede Innovation ist nur so gut, wie sie durch eine gelungene Kommunikation unterstützt wird.

Dadurch wird nicht nur die Bedeutung von Ideen, sondern vor Allem die der wichtigen Umfeldfaktoren beschrieben und der Bogen geschlagen zur gemeinsamen Kommunikation und des Mit-/Voneinander-Lernens. Aber das lesen Sie besser direkt und ungefiltert.