…und welche Kennzahlen interessieren Sie?

Heute habe ich mich wieder mit einem Artikel aus dem vergangenen Jahr befasst, der m. E. allerdings nichts an Aktualität eingebüßt hat.

Zwar verschaffen sich in Zeiten wie diesen immer wieder Auguren Gehör, die den Wert von Innovationen propagieren – aber in der praktischen Umsetzung hapert es dann häufig. Dabei brauchen Sie noch nicht einmal externes Feedback von Ihrem Bankbetreuer. Oft beginnt es schon im eigenen Unternehmen schwierig zu werden.

Innovationskiller Kennzahlen“ lautet der oben angeführte Artikel, den ich Ihnen zur Lektüre empfehle. Die Autoren formulieren ihre Thesen so:

In diesem Beitrag gehen wir auf finanzielle Kennzahlen und Ansätze ein, die als „Komplizen“ an der „Verschwörung“ gegen erfolgreiche Innovationen beteiligt sind, weil sie falsch eingesetzt werden. Wir beschuldigen diese drei Verdächtigen:

  • Discounted-Cashflow-Methode und Kapitalwertmethode (Net Present Value): Manager, die mit diesen Verfahren potenzielle Investitionen bewerten, unterschätzen die tatsächliche Rendite und die anderen Vorteile, die Investitionen in Innovationen mit sich bringen.
  • Fixkosten und versunkene Kosten (Sunk Costs): Die Art und Weise, wie gerade etablierte Unternehmen diese beiden Kostenarten bei ihren Investitionsentscheidungen einsetzen, hemmt sie im Wettbewerb mit Marktneulingen und verschafft diesen einen ungerechtfertigten Vorteil.
  • Gewinn je Aktie: Da diese Kennzahl zur wichtigsten Triebfeder für den Aktienkurs und somit für den Shareholder-Value gemacht wird – und alles andere praktisch unter den Tisch fällt -, werden keine Investitionen getätigt, die sich erst mittel- bis langfristig auszahlen.

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